Zu allererst sind da wohl meine Eltern zu nennen, die mich in jeglicher Hinsicht immer unterstützen. Danke auch an alle Verwandte und Freunde, die sich finanziell beteiligt haben, mir eine Email zukommen haben lassen, oder sich nach meinem Befinden erkundigen.
Donnerstag, 25. Februar 2010
Danksagung
Ich möchte die Gelegenheit ergreifen und mich bei den Menschen bedanken die mir dieses FSJ in Neuseeland überhaupt ermöglichen. Ich möchte mich für die große finanzielle und idielle Unterstützung bedanken, die ich im Voraus und auch während meiner Zeit hier erfahre. Obwohl ich mir meiner Sacher sicher war, tut es gut, wenn man den Rücken gestärkt bekommt.
Zu allererst sind da wohl meine Eltern zu nennen, die mich in jeglicher Hinsicht immer unterstützen. Danke auch an alle Verwandte und Freunde, die sich finanziell beteiligt haben, mir eine Email zukommen haben lassen, oder sich nach meinem Befinden erkundigen.
Zu allererst sind da wohl meine Eltern zu nennen, die mich in jeglicher Hinsicht immer unterstützen. Danke auch an alle Verwandte und Freunde, die sich finanziell beteiligt haben, mir eine Email zukommen haben lassen, oder sich nach meinem Befinden erkundigen.
Dienstag, 23. Februar 2010
Wald brennt immer noch
Der Waldbrand hat es mittlerweile auf die Titelseite der Otago Daily Times sowie in die Tagesnachrichten in TV1 geschafft.
Fakten:
- 10 Löschhubschrauber im Einsatz
- 1 Löschflugzeug im Einsatz
- es brennen mittlerweile mehr als 700 Hektar Wald und Buschland
- ohne Wetteränderung ist die Erlangung von Kontrolle nicht absehbar
- es mussten schon mehrere anliegende Farmen evakuiert werden
- man kann den Rauch von Omaru aus sehen, das sind über 200km Entfernung
Fakten:
- 10 Löschhubschrauber im Einsatz
- 1 Löschflugzeug im Einsatz
- es brennen mittlerweile mehr als 700 Hektar Wald und Buschland
- ohne Wetteränderung ist die Erlangung von Kontrolle nicht absehbar
- es mussten schon mehrere anliegende Farmen evakuiert werden
- man kann den Rauch von Omaru aus sehen, das sind über 200km Entfernung
Meine Aufgaben
Im neuen Schuljahr hat sich an meinen Aufgaben recht wenig verändert. Ich bin immer noch die Person auf der alle kleinen und großen Jobs abgeladen werden für die sich niemand anderes findet.
Ich mähe nach wie vor den Rasen in den Gärten mehrerer Gebäude wenn es einen Schnitt bedarf. Ansonsten wird mir auch mal der Spaten in die Hand gedrückt und ich darf Unkraut jäten. Sie haben jedoch recht schnell durchschaut, dass Gartenarbeit eines der Dinge ist die ich sehr ungern mache.
Ich versuche so oft wie möglich mich am Mathe Unterricht zu beteiligen. Da die Schüler keinen Frontalunterricht bekommen nehme ich mich der Probleme der älteren Schülern an. Da fast alle Schüler auf einem unterschiedlichen Lernlevel sind ist es unmöglich eine Gruppe gemeinsam zu unterrichten. Man muss sich auf jeden einzelnen Schüler individuell einstellen. Jeder bedarf einer unterschiedlichen Förderung. Leider bekomme ich bei diesem Matheunterricht eher graue Haare als dass sich die Schüler an das erinnern könnten was ich ihnen am Vortag beigebracht habe. Da grundsätzlich auch keine Hausaufgaben gemacht werden kann man jeden Tag von vorne anfangen.
Dadurch, dass ich das 10-Finger Schreibsystem beherrsche bin ich die Tippse in der Schule. Deswegen verbringe ich relativ viel Zeit im Office und muss alles tippen was so anfällt. Mrs. King gibt mir dann ihre meist eher unleserlichen Skripte die ich dann digitalisiere. Es ist auch mein Job Newsletter zu editieren und zu layouten.
Ich bekomme manchmal täglich, manchmal auch eine Liste für eine ganze Woche. Die Liste beinhaltet dann ganz viele unterschiedliche Dinge die ich zu tun habe. Manchmal ist es auch einfach nur, dass ich die Fenster putzen und die Spinnweben wegmachen muss.
Das schlimmste sind jedoch die Arbeitsanweisungen die ich bekomme. Komplett offen gestellt, total wischi waschi. Ich bekomme nicht klipp und klar gesagt wie und was ich genau machen soll. Mir wird kein richtiges Werkzeug zur Verfügung gestellt. Ich muss mir meisten selber was einfallen lassen damit ich überhaupt in der Lage bin einen Job erledigen zu können. Das stört mich am meisten. Weil ich habe einfach keine Lust ins blaue hinein zu arbeiten.
Letzte Woche habe ich 4 Stühle für das Early Learning Centre frisch gestrichen, was eine sehr willkommene Abwechslung war.
Ich mähe nach wie vor den Rasen in den Gärten mehrerer Gebäude wenn es einen Schnitt bedarf. Ansonsten wird mir auch mal der Spaten in die Hand gedrückt und ich darf Unkraut jäten. Sie haben jedoch recht schnell durchschaut, dass Gartenarbeit eines der Dinge ist die ich sehr ungern mache.
Ich versuche so oft wie möglich mich am Mathe Unterricht zu beteiligen. Da die Schüler keinen Frontalunterricht bekommen nehme ich mich der Probleme der älteren Schülern an. Da fast alle Schüler auf einem unterschiedlichen Lernlevel sind ist es unmöglich eine Gruppe gemeinsam zu unterrichten. Man muss sich auf jeden einzelnen Schüler individuell einstellen. Jeder bedarf einer unterschiedlichen Förderung. Leider bekomme ich bei diesem Matheunterricht eher graue Haare als dass sich die Schüler an das erinnern könnten was ich ihnen am Vortag beigebracht habe. Da grundsätzlich auch keine Hausaufgaben gemacht werden kann man jeden Tag von vorne anfangen.
Dadurch, dass ich das 10-Finger Schreibsystem beherrsche bin ich die Tippse in der Schule. Deswegen verbringe ich relativ viel Zeit im Office und muss alles tippen was so anfällt. Mrs. King gibt mir dann ihre meist eher unleserlichen Skripte die ich dann digitalisiere. Es ist auch mein Job Newsletter zu editieren und zu layouten.
Ich bekomme manchmal täglich, manchmal auch eine Liste für eine ganze Woche. Die Liste beinhaltet dann ganz viele unterschiedliche Dinge die ich zu tun habe. Manchmal ist es auch einfach nur, dass ich die Fenster putzen und die Spinnweben wegmachen muss.
Das schlimmste sind jedoch die Arbeitsanweisungen die ich bekomme. Komplett offen gestellt, total wischi waschi. Ich bekomme nicht klipp und klar gesagt wie und was ich genau machen soll. Mir wird kein richtiges Werkzeug zur Verfügung gestellt. Ich muss mir meisten selber was einfallen lassen damit ich überhaupt in der Lage bin einen Job erledigen zu können. Das stört mich am meisten. Weil ich habe einfach keine Lust ins blaue hinein zu arbeiten.
Letzte Woche habe ich 4 Stühle für das Early Learning Centre frisch gestrichen, was eine sehr willkommene Abwechslung war.
Evolution vs. Kreationismus
Ich schildere im Folgenden einen Grundsatzkonflikt dem ich mich im Grunde genommen täglich stellen muss. Die Phänomene die ich schildere kannte ich zuvor nur aus Erzählungen aus den USA. Hatte mich davor auch nicht damit beschäftigt, weil es in Deutschland für mich nie zu der Konfrontation kam.
Es geht um die Entstehung der Erde. Evolutionstheorie gegen Schöpfungstheorie. Die Christen an der Amana Christian School sowie die meisten Christen in Neuseeland glauben an die Schöpfungstheorie. Ebenso legen sie die Bibel wörtlich aus. Damit meine ich wirklich Wort wörtlich. Sie glauben, dass jedes Wort so von Gott gesagt wurde, wie es in der Bibel steht. Sie verstehen die Bibel nicht als ein Buch, das über mehrere Jahrtausende geschrieben wurde. Sie verstehen es als das wahre Wort Gottes das an sie gerichtet wurde. Um Gott näher zu kommen und ihn zu verstehen lesen sie die Bibel. Auf Grund dessen, dass sie die Bibel wörtlich auslegen, legen sie auch die Schöpfungsgeschichte wörtlich aus und glauben das alles so passiert ist, wie es in der Schöpfungsgeschichte beschrieben wird.
Hier ein Wikipedia Zitat:
Der Kreationismus (von lat. creare „erschaffen“) ist die Auffassung, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt. Der Kreationismus erklärt beides durch den unmittelbaren Eingriff eines Schöpfergottes in natürliche Vorgänge, was sich entweder auf die Schöpfung aus dem Nichts (Creatio ex nihilo) oder die Entstehung von Ordnung aus zuvor existierendem Chaos (Tohuwabohu) beziehen kann. Er ist im 19. Jahrhundert in Teilen des Protestantismus als Opposition gegen die frühen Ideen der neuzeitlichen Naturforscherbewegung zum Erdalter und zur Evolution entstanden und wird heute von fundamentalistischen und evangelikalen Richtungen des Christentum vertreten. Seit dem späten 20. Jahrhundert erlangt er auch im Islam und vereinzelt in kleinen Teilen des Judentums eine Bedeutung. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus; 23.02.2010)
Dazu muss ich hinzufügen, dass die Kreationisten von einem Erdalter von um die 6000 Jahren ausgehen. Das Gott jedes einzelne Geschöpf in seiner Art und Weise erschaffen hat. Sie haben auch ein Problem mit dem Alter des Universums, da es für sie auch nur 6000 Jahre alt sein dürfte.
Dem Kreationismus steht die Evolutionstheorie die durch Charles Darwin und seine Theorie der natürlichen Selektion aufgestellt wurde gegenüber.
Ich bin Vertreter der Evolutionstheorie und glaube an die Synthetische Theorie der Evolution. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es eine Theorie ist und sie nicht alles bis ins kleinste Teil erklären kann. Für mich persönlich ist sie jedoch in sich schlüssig und liefert für mich eine vertretbare Idee der Entstehung der Artenvielfalt auf der Erde.
Ich wusste nicht, dass die Schule die Evolution verdammt bis Vertreter der Creationist in die Schule kamen und für die Kinder einen Vortrag hielten um aufzuzeigen weshalb die Evolutionstheorie Humbug ist. Ich kam mir vor wie bei einer Gehirnwäsche. Den Kindern wird anhand von absolut unhaltbaren Argumentationen versucht weiß zu machen, dass die Evolutionstheorie auf lauter falschen Annahmen beruht. Eine ihrer Ideen ist, dass die Arche Noahs unvorstellbar groß gewesen sei und dass er nur unausgewachsene Tier an Board genommen hat. Drachenerzählungen halten sie für Beweise der Existenz von Dinosauriern in den letzten 6000 Jahren. Ebenso meinen sie beweisen zu können, dass Fossilien innerhalb weniger als 100 Jahre entstehen können. Sie haben angeblich auch die Unhaltbarkeit Radiokohlenstoffdatierung bewiesen. Im Grunde genommen besteht das Ziel der Kreationisten daraus lauter Ideen zu sammeln um zu zeigen, dass die Evolutionstheorie falsch ist. Das Problem an der ganzen Sache ist, das ein Glaube an Gott für sie mit dem Glauben an die Evolutionstheorie nicht vereinbar ist. Es geht für diese Christen nicht mehr um die Botschaft des Christentum. Sie machen einen Glaubenskampf daraus und versuchen ein völlig rückständiges Weltbild zu verbreiten. Ich bin teilweise wirklich schockiert, was den Kindern in der Schule so beigebracht wird. Ich habe versucht der ältesten Schülerin von der Urknalltheorie zu erzählen und auch allgemein einige moderne physische Erkenntnisse näher zu bringen. Unter anderem sagte ich ihr, dass die Zeit stehen bleibt, wenn man mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann. Am nächsten Tag sagte sie mir, dass die Eltern darüber gelacht hätten, als sie ihnen das berichtet hat.
Ich muss mich jeden Tag für mein Weltbild rechtfertigen, kämpfe jeden Tag darum so akzeptiert zu werden wie ich bin, wobei ich diesen Kampf schon längst aufgegeben habe. Ich nehme inzwischen hin, dass ich nicht so akzeptiert werde. Mir werden dauernd Artikel von Kreationisten vorgelegt in denen sie angeblich den Anhängern der Evolutionstheorie gezeigt haben auf welchem falschen Weg sie doch sind. Mir werden Bücher von Forschern auf den Tisch gelegt die anführen weshalb Kreation wahr ist.
Ich kann mich nicht frei äußern und muss immer darauf achten, dass ich nicht blasphemisch bin ohne es eigentlich zu beabsichtigen.
Ich finde es ziemlich traurig, dass die Kinder in einer solchen dominant christlichen Umgebung aufwachsen. Die Eltern versuchen sie von dem ganzen Übel der Welt abzuschotten. Sie werden gar nicht auf das wahre Leben vorbereitet. Man enthält ihnen weltweit anerkanntes Wissen vor. Sie werden auf einem Niveau unterrichtet das vor mehr als 100 Jahren aktuell gewesen wäre, weil man es damals nicht besser wusste.
Des weiteren werde ich auch dafür angefeindet römisch-katholisch getauft zu sein. Die meisten hier sind Baptisten oder Presbyterianer. Die Römisch-Katholische Kirche hassen sie gewissermaßen.
Das ist nur ein kleiner Einblick, welche "Anfeindungen" ich mich so stellen muss.
Es geht um die Entstehung der Erde. Evolutionstheorie gegen Schöpfungstheorie. Die Christen an der Amana Christian School sowie die meisten Christen in Neuseeland glauben an die Schöpfungstheorie. Ebenso legen sie die Bibel wörtlich aus. Damit meine ich wirklich Wort wörtlich. Sie glauben, dass jedes Wort so von Gott gesagt wurde, wie es in der Bibel steht. Sie verstehen die Bibel nicht als ein Buch, das über mehrere Jahrtausende geschrieben wurde. Sie verstehen es als das wahre Wort Gottes das an sie gerichtet wurde. Um Gott näher zu kommen und ihn zu verstehen lesen sie die Bibel. Auf Grund dessen, dass sie die Bibel wörtlich auslegen, legen sie auch die Schöpfungsgeschichte wörtlich aus und glauben das alles so passiert ist, wie es in der Schöpfungsgeschichte beschrieben wird.
Hier ein Wikipedia Zitat:
Der Kreationismus (von lat. creare „erschaffen“) ist die Auffassung, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt. Der Kreationismus erklärt beides durch den unmittelbaren Eingriff eines Schöpfergottes in natürliche Vorgänge, was sich entweder auf die Schöpfung aus dem Nichts (Creatio ex nihilo) oder die Entstehung von Ordnung aus zuvor existierendem Chaos (Tohuwabohu) beziehen kann. Er ist im 19. Jahrhundert in Teilen des Protestantismus als Opposition gegen die frühen Ideen der neuzeitlichen Naturforscherbewegung zum Erdalter und zur Evolution entstanden und wird heute von fundamentalistischen und evangelikalen Richtungen des Christentum vertreten. Seit dem späten 20. Jahrhundert erlangt er auch im Islam und vereinzelt in kleinen Teilen des Judentums eine Bedeutung. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus; 23.02.2010)
Dazu muss ich hinzufügen, dass die Kreationisten von einem Erdalter von um die 6000 Jahren ausgehen. Das Gott jedes einzelne Geschöpf in seiner Art und Weise erschaffen hat. Sie haben auch ein Problem mit dem Alter des Universums, da es für sie auch nur 6000 Jahre alt sein dürfte.
Dem Kreationismus steht die Evolutionstheorie die durch Charles Darwin und seine Theorie der natürlichen Selektion aufgestellt wurde gegenüber.
Ich bin Vertreter der Evolutionstheorie und glaube an die Synthetische Theorie der Evolution. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es eine Theorie ist und sie nicht alles bis ins kleinste Teil erklären kann. Für mich persönlich ist sie jedoch in sich schlüssig und liefert für mich eine vertretbare Idee der Entstehung der Artenvielfalt auf der Erde.
Ich wusste nicht, dass die Schule die Evolution verdammt bis Vertreter der Creationist in die Schule kamen und für die Kinder einen Vortrag hielten um aufzuzeigen weshalb die Evolutionstheorie Humbug ist. Ich kam mir vor wie bei einer Gehirnwäsche. Den Kindern wird anhand von absolut unhaltbaren Argumentationen versucht weiß zu machen, dass die Evolutionstheorie auf lauter falschen Annahmen beruht. Eine ihrer Ideen ist, dass die Arche Noahs unvorstellbar groß gewesen sei und dass er nur unausgewachsene Tier an Board genommen hat. Drachenerzählungen halten sie für Beweise der Existenz von Dinosauriern in den letzten 6000 Jahren. Ebenso meinen sie beweisen zu können, dass Fossilien innerhalb weniger als 100 Jahre entstehen können. Sie haben angeblich auch die Unhaltbarkeit Radiokohlenstoffdatierung bewiesen. Im Grunde genommen besteht das Ziel der Kreationisten daraus lauter Ideen zu sammeln um zu zeigen, dass die Evolutionstheorie falsch ist. Das Problem an der ganzen Sache ist, das ein Glaube an Gott für sie mit dem Glauben an die Evolutionstheorie nicht vereinbar ist. Es geht für diese Christen nicht mehr um die Botschaft des Christentum. Sie machen einen Glaubenskampf daraus und versuchen ein völlig rückständiges Weltbild zu verbreiten. Ich bin teilweise wirklich schockiert, was den Kindern in der Schule so beigebracht wird. Ich habe versucht der ältesten Schülerin von der Urknalltheorie zu erzählen und auch allgemein einige moderne physische Erkenntnisse näher zu bringen. Unter anderem sagte ich ihr, dass die Zeit stehen bleibt, wenn man mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann. Am nächsten Tag sagte sie mir, dass die Eltern darüber gelacht hätten, als sie ihnen das berichtet hat.
Ich muss mich jeden Tag für mein Weltbild rechtfertigen, kämpfe jeden Tag darum so akzeptiert zu werden wie ich bin, wobei ich diesen Kampf schon längst aufgegeben habe. Ich nehme inzwischen hin, dass ich nicht so akzeptiert werde. Mir werden dauernd Artikel von Kreationisten vorgelegt in denen sie angeblich den Anhängern der Evolutionstheorie gezeigt haben auf welchem falschen Weg sie doch sind. Mir werden Bücher von Forschern auf den Tisch gelegt die anführen weshalb Kreation wahr ist.
Ich kann mich nicht frei äußern und muss immer darauf achten, dass ich nicht blasphemisch bin ohne es eigentlich zu beabsichtigen.
Ich finde es ziemlich traurig, dass die Kinder in einer solchen dominant christlichen Umgebung aufwachsen. Die Eltern versuchen sie von dem ganzen Übel der Welt abzuschotten. Sie werden gar nicht auf das wahre Leben vorbereitet. Man enthält ihnen weltweit anerkanntes Wissen vor. Sie werden auf einem Niveau unterrichtet das vor mehr als 100 Jahren aktuell gewesen wäre, weil man es damals nicht besser wusste.
Des weiteren werde ich auch dafür angefeindet römisch-katholisch getauft zu sein. Die meisten hier sind Baptisten oder Presbyterianer. Die Römisch-Katholische Kirche hassen sie gewissermaßen.
Das ist nur ein kleiner Einblick, welche "Anfeindungen" ich mich so stellen muss.
Waldbrand
Seit heute brennt eine Waldplantage auf dem Mount Allen unweit von Dunedin. Wir hatten einen super Sonnenuntergang mit Ascheregen. Der Himmel war teilweise von dem Rauch verdunkelt. Man kann den Rauch schon den ganzen Tag über riechen. Wir haben bis jetzt ungefähr 4 Löschhubschrauber gezählt die ihre Basis in Mosgiel haben. Vermutlich werden die Löscharbeiten über die Nacht fortgesetzt. Sofern das Feuer Morgen noch brennt, kann ich Bilder machen und hier noch einfügen.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Shortcut: Baby Possum
Seit letztem Wochenende haben wir ein neues Haustier ---> ein Possum.
Das Baby Possum ist in Ranfurly aus einem Gebüsch gekrochen und hat dann versucht Graeme am Hosenbein hochzuklettern. Weil das Baby offensichtlich keine Mutter mehr hat, haben die Bremners es mitgenommen und wir ziehen es jetzt mit der Hand auf. Die Sache hat einen kleinen Haken, da Possums hier eine Pest sind ist die Haltung illegal. Deshalb wird das Tier irgendwann an das Invermay Agricultural Research Institute übergeben. Welchen Geschlecht das Possum ist können wir nicht beurteilen. Ich denke, dass es ein Weibchen ist, da man einen Beutel am Bauch fühlen kann.
Hier noch eine Definition von Possum von Wikipedia:
Das Baby Possum ist in Ranfurly aus einem Gebüsch gekrochen und hat dann versucht Graeme am Hosenbein hochzuklettern. Weil das Baby offensichtlich keine Mutter mehr hat, haben die Bremners es mitgenommen und wir ziehen es jetzt mit der Hand auf. Die Sache hat einen kleinen Haken, da Possums hier eine Pest sind ist die Haltung illegal. Deshalb wird das Tier irgendwann an das Invermay Agricultural Research Institute übergeben. Welchen Geschlecht das Possum ist können wir nicht beurteilen. Ich denke, dass es ein Weibchen ist, da man einen Beutel am Bauch fühlen kann.
Hier noch eine Definition von Possum von Wikipedia:
Als Possums werden eine Reihe von Beutelsäugern aus dem australasischen Raum bezeichnet. Der vorwiegend im Englischen verwendete Begriff taucht manchmal auch im Deutschen auf. Possums sind nicht mit den Opossums zu verwechseln, einer in Amerika beheimateten Gruppe von Beutelratten.
Dienstag, 2. Februar 2010
My home is my castle
"Endlich" wieder zurück in Dunedin.
Nach ca 9400 km bin ich nach 1 1/2 Monaten im neuen Jahr wieder in Mosgiel angekommen. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal an einen Reisebericht setzen.
Nach ca 9400 km bin ich nach 1 1/2 Monaten im neuen Jahr wieder in Mosgiel angekommen. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal an einen Reisebericht setzen.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
2. Rundreise
Heute breche zu meiner zweiten Rundreise durch Neuseeland auf. Ich werde bis Februar nicht wieder nach Dunedin zurück kehren.
Merry Christmas and a Happy New Year
Merry Christmas and a Happy New Year
Freitag, 27. November 2009
Insekten zum Lunch
Diesen Freitag hielt mein Gastvater, Prof. Dr. Bremner, einen Vortrag über Insekten in der Schule. Dazu hatte er Larven eines Falters mitgebracht den es nur in Neuseeland gibt. Ausgewachsen sind die Larven, die sich von verfaultem Holz ernähren, ca. 5cm lang. Die Insekten sind genießbar. Deswegen hat mein Gastvater sie dann auch in der Schulküche zubereitet.
Ein Teller voll mit gebratenen Larven
Die Larven werden traditionell von den Maori gegessen. Bei Liebhabern gelten sie als Delikatesse. Ich konnte mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen und habe die gebratenen Larven probiert. Der Eigengeschmack wurde stark von einem Olivenölgeschmack überdeckt. Schmeckt allerdings leicht nussig und überhaupt nicht unangenehm. Allerdings muss man sich dann doch überwinden, die Dinger erstmal in den Mund zu nehmen.
Angelerfolg
Es hat sich mittlerweile so eingebürgert, dass ich mit Peter und Migael 2 -3 mal die Woche Angeln gehe. So sind wir dann auch wieder an einem Sonntagabend nach Taieri Mouth gefahren und haben bei Flut im Taieri geangelt. Ich hatte frische Muscheln mitgebracht, wir wollten testen, was darauf anbeißt. Ich habe dann nebenher noch Spinnfischen betrieben. Weil mich die Angel mit der Muschel als Köder viel mehr interessiert hat, war der Anbiss an meiner Angel sehr überraschend. Hab das Fischlein dann doch gelandet und am selben Abend noch gegessen. Geschmack hielt sich in Grenzen, obwohl alle den Fisch als sehr gut im Geschmack beurteilt hatten. Was es genau war weiß ich schon gar nicht mehr, hab ich auch nicht richtig verstanden. Muss aber etwas wie: "yellow stunt mull" gewesen sein.
Strandausflug Tunnelbeach
Der Name Tunnelbeach kommt nicht von ungefähr. Im Grunde genommen ist es auch gar kein Strand an dem man gerne ins Wasser gehen will. Hier hat sich jedoch ein sehr reicher Neuseeländer einen privaten Strand gewissermaßen angelegen lassen. Um von der Öffentlichkeit geschützt zu sein, ließ er sich einen Tunnel zu einem zuvor unzugänglichen Stück Strand bauen. Mittlerweile ist der Herr verstorben und es ist eine kleine Touristenattraktion geworden. Der Strand ist allerdings nur bei Ebbe zugänglich.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Kanu fahren
Da meine Gastfamilie über heaps of kanus verfügt, haben Menno und Ich die Gelegenheit wahrgenommen und die Gewässer per Kanu erkundet. Unsere erste Tour führte uns auf den südlich von Mosgiel gelegenen Lake Waihola. Der See ist an seiner tiefsten Stelle vielleicht 1m tief. Er wird von unzähligen Vögeln bevölkert. Hier findet auch duck shooting statt.
Gespann vor Taieri River unserem Einstiegspunkt
Lake Waihola von einer Entenabschussrampe aus fotografiertÜber das verlängerte Wochenende (24.10 - 26.10.2009) wegen Labour Day am 26.10.2009 fuhren Menno und ich nach Ranfurly in eines der Häuser meiner Gastfamilie. Mitgenommen hatten wir wieder die Kanus und verbrachten so einige Stunden auf dem Taieri River.
Da wir an dem selben Punkt ein und aussteigen mussten, mussten wir zuerst gegen die Strömung ankämpfen und konnten uns auf dem Rückweg dann erhohlen.
So nah wie auf dem Wasser kommt man an die Tiere nicht heran. Wir haben 8 Entenkücken gesehen, dutzende von Möwen und andere typischen neuseeländische Tiere deren Namen wir nicht kennen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass diese Gebiete keinem Naturschutz unterliegen.
Da wir an dem selben Punkt ein und aussteigen mussten, mussten wir zuerst gegen die Strömung ankämpfen und konnten uns auf dem Rückweg dann erhohlen.
So nah wie auf dem Wasser kommt man an die Tiere nicht heran. Wir haben 8 Entenkücken gesehen, dutzende von Möwen und andere typischen neuseeländische Tiere deren Namen wir nicht kennen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass diese Gebiete keinem Naturschutz unterliegen.
Forellenangeln im Taieri River
Hier kann ich dank Peter Burger, einem Vater zweier Schüler der Schule, ausgiebig Angeln gehen. Peter und seine Frauen stammen ursprünglich aus Südafrika und sind gerade dabei sich hier eine neue Existenz aufzubauen.
Mit Peter und seinem Sohn Migael gehen wir ca. jeden zweiten Abend Angeln. Leider hatten wir bis jetzt noch keinen übermäßigen Erfolg.
Mit Peter und seinem Sohn Migael gehen wir ca. jeden zweiten Abend Angeln. Leider hatten wir bis jetzt noch keinen übermäßigen Erfolg.
Picton
Picton ist eine der nördlichsten Städte der Südinsel. Liegt wunderschön in den Marlborough Sounds. Die Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Picton ist für Neuseeland so wichtig, da hier die Fähren von Wellington ankommen und man von hier mit der Fähre auf die Nordinsel gelangt. In Zahlen bedeutet das, dass im Sommer in Picton Millionen von Touristen ankommen. Der Hafen besteht hauptsächlich aus Autovermietungen und einem riesigen Parkplatz für Mietwägen.
Blick auf die Werft und die Marlborough SoundsVon Picton aus werden Lisa und Ich am 31.12.2009 mit der Fähre und dem Auto auf die Nordinsel übersetzen und den Silvesterabend irgendwo in Wellington verbringen. Ich habe die Fähre jetzt schon gebucht, da es sonst schwierig werden kann noch einen Platz für sein Auto an Board zu bekommen.
Montag, 26. Oktober 2009
Mein erstes Auto
Nach langem Suchen, nach einigem Hin und Her, nach unzähligen Probfahrten habe ich mich doch für diesen wundervollen Wagen entschieden -->


Das ist ein Subaru Legacy GX 1997 mit 2,2 Liter Maschine und 115 PS. Dauerhaftem Allradantrieb, sogar mit low 4WD. Ich habe das gute Stück für $1450 erstanden. Das sind umgerechnet ca. 750€. Mit Versicherung für ein Jahr hat mich das dann insgesamt 861€ gekostet. Für ein erstes Auto ist das wohl gar nicht so schlecht. Leider hat das Auto schon über 320 000 km runter. Der Motor ist aber noch in einm recht guten Zustand. Allgemein fährt sich das Auto suuuper. Da es von 1997 ist hat es sogar schon Zentralverriegelung und Airbags. Autos in der selben Preisklasse sind normalersweise erheblich älter und haben diesen ganz Schnick Schnack nicht an Board.
Noch bin ich vollsten zufrieden.
Bin jetzt auch schon ca 400km mit Anhänger gefahren. So langsam gewinne ich Fahrpraxis und das dazu noch auf der linken Seite.
Hier noch ein Bild von der Reise. So sah das bei uns meistens dann Abends aus. Gaskocher vor dem Kofferraum.

Und hier noch einmal MEIN Auto auf der Straße zu Milford Sound direkt hinter dem Homer Tunnel bei der Hütte des Routeburn Tracks.


Das ist ein Subaru Legacy GX 1997 mit 2,2 Liter Maschine und 115 PS. Dauerhaftem Allradantrieb, sogar mit low 4WD. Ich habe das gute Stück für $1450 erstanden. Das sind umgerechnet ca. 750€. Mit Versicherung für ein Jahr hat mich das dann insgesamt 861€ gekostet. Für ein erstes Auto ist das wohl gar nicht so schlecht. Leider hat das Auto schon über 320 000 km runter. Der Motor ist aber noch in einm recht guten Zustand. Allgemein fährt sich das Auto suuuper. Da es von 1997 ist hat es sogar schon Zentralverriegelung und Airbags. Autos in der selben Preisklasse sind normalersweise erheblich älter und haben diesen ganz Schnick Schnack nicht an Board.
Noch bin ich vollsten zufrieden.
Bin jetzt auch schon ca 400km mit Anhänger gefahren. So langsam gewinne ich Fahrpraxis und das dazu noch auf der linken Seite.
Hier noch ein Bild von der Reise. So sah das bei uns meistens dann Abends aus. Gaskocher vor dem Kofferraum.

Und hier noch einmal MEIN Auto auf der Straße zu Milford Sound direkt hinter dem Homer Tunnel bei der Hütte des Routeburn Tracks.
Südinsel Rundreise 27.09 - 11.10.2009
Da Menno und ich zwei Wochen Schulferien hatte, machten wir eine Rundreise ohne uns dabei an einen festen Plan zu halten. Wir ließen uns die Spontanität und das Abenteuer nicht nehmen und entschieden uns gewissermaßen an jeder Kreuzung aufs neue in welche Richtung wir fahren. Lebensmittel hatten wir in Dunedin für ca. 2 Wochen eingekauft. Allerdings beschränkte sich die Auswahl auf: Nudeln mit Sauce, Reis mit Sauce, Kartoffeln mit Beilage. Das Frühstück waren meisten Wheat-Bix mit Rosinen und Haferflocken. Wir haben uns also so ernährt, dass wir nicht andauernd Hunger bekamen und es war auch recht günstig. Wir haben uns ein einziges Mal den Luxus "Fleisch" gegönnt und Hamburger gemacht. Geschmeckt hat es auf jeden Fall immer.
Wo haben wir geschlafen?
Wir haben uns nach diversem Probeliegen für mein Auto entschieden und es daraufhin luxuriös ausgebaut. Mein Gastvater gab uns zwei super bequeme Schaumstoffmatrazen und wir durften uns an seiner Werkstatt bedienen und bauten uns eine Holzunterlage die die hintere Sitzbank verlängert. Am Ende hatten wir in den Fußräumen der 3 hinteren Sitze jede Menge Stauraum. Zum Schlafen mussten dann nur unsere Rücksäcke und Kochuntensilien auf die Frontsitze umgeräumt werden.
Morgens waren die Fenster immer total beschlagen. Wenn man das Fenster berührt hat, bahnten sich sofort Tropfen ihren Weg der Scheibe entlang. Teilweise haben wir uns durch die beschlagenen Scheiben komische Blicke und Gelächter eingefangen. Wir waren jedoch nicht die einzigen die so unterwegs waren.
Jetzt aber zu unserer Route.
Wir starteten am Samstag Morgen gegen 11 Uhr und fuhren einfach Richtung Süden los. Unser erster großer Stop sollte Bluff werden. Der Weg führte uns entlang der Southern Scenic Route. Diese Strecke ist speziell ausgeschildert und auf ihr pilgern die Touristen in Massen. Im allgemeinen gibt es nur zwei Möglichkeiten sich die Südinsel Neuseelands anzusehen. Die meisten Touristen fahren immer der Küste entlang sofern dies möglich ist. Man fährt also entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Wir fuhren im Uhrzeigersinn herum. Die Touristen die sich für die selbe Route entschieden hatten, sahen wir immer wieder. Es gab einen blaulackierten VW T2 Bus mit dem Kennzeichen TI128, diesen T2 haben wir alle 100km irgendwo gesehen. Früher oder später hat man alle wieder getroffen.
Die Southern Scenic Route führte uns an wunderschönen Buchten mit Leuchtürmen vorbei an den Catlins (sehr bekannte Gegend die als sehr naturbelassen gilt) bis nach Bluff. Dabei versäumten wir es nicht den südlichsten Punkt Neuseelands zu besuchen.
Leider habe ich nicht die Zeit alles haargenau zu beschreiben, aber ich denke das wäre auch eher langweilig. Deswegen will ich nur ein paar Highlights hervorheben.
Wir haben uns nach diversem Probeliegen für mein Auto entschieden und es daraufhin luxuriös ausgebaut. Mein Gastvater gab uns zwei super bequeme Schaumstoffmatrazen und wir durften uns an seiner Werkstatt bedienen und bauten uns eine Holzunterlage die die hintere Sitzbank verlängert. Am Ende hatten wir in den Fußräumen der 3 hinteren Sitze jede Menge Stauraum. Zum Schlafen mussten dann nur unsere Rücksäcke und Kochuntensilien auf die Frontsitze umgeräumt werden.
Morgens waren die Fenster immer total beschlagen. Wenn man das Fenster berührt hat, bahnten sich sofort Tropfen ihren Weg der Scheibe entlang. Teilweise haben wir uns durch die beschlagenen Scheiben komische Blicke und Gelächter eingefangen. Wir waren jedoch nicht die einzigen die so unterwegs waren.
Jetzt aber zu unserer Route.
Wir starteten am Samstag Morgen gegen 11 Uhr und fuhren einfach Richtung Süden los. Unser erster großer Stop sollte Bluff werden. Der Weg führte uns entlang der Southern Scenic Route. Diese Strecke ist speziell ausgeschildert und auf ihr pilgern die Touristen in Massen. Im allgemeinen gibt es nur zwei Möglichkeiten sich die Südinsel Neuseelands anzusehen. Die meisten Touristen fahren immer der Küste entlang sofern dies möglich ist. Man fährt also entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Wir fuhren im Uhrzeigersinn herum. Die Touristen die sich für die selbe Route entschieden hatten, sahen wir immer wieder. Es gab einen blaulackierten VW T2 Bus mit dem Kennzeichen TI128, diesen T2 haben wir alle 100km irgendwo gesehen. Früher oder später hat man alle wieder getroffen.
Die Southern Scenic Route führte uns an wunderschönen Buchten mit Leuchtürmen vorbei an den Catlins (sehr bekannte Gegend die als sehr naturbelassen gilt) bis nach Bluff. Dabei versäumten wir es nicht den südlichsten Punkt Neuseelands zu besuchen.
Leider habe ich nicht die Zeit alles haargenau zu beschreiben, aber ich denke das wäre auch eher langweilig. Deswegen will ich nur ein paar Highlights hervorheben.
Milford Sound:
Milford Sound mit seinem Mitre Peak ist wohl die Touristenattraktion Neuseelands und wohl auch eines der bekanntesten Fotomotive.
Hier gönnten wir uns für $75 eine 2 stündige Rundfahrt die uns bis ans Ende des Fjords führte. Wir hatten traumhaftes Wetter und es war wirklich ein grandioser Vormittag. Hier komm ich gerne noch einmal her.
Milford Sound mit seinem Mitre Peak ist wohl die Touristenattraktion Neuseelands und wohl auch eines der bekanntesten Fotomotive.
Hier gönnten wir uns für $75 eine 2 stündige Rundfahrt die uns bis ans Ende des Fjords führte. Wir hatten traumhaftes Wetter und es war wirklich ein grandioser Vormittag. Hier komm ich gerne noch einmal her.
Franz-Joseph-Glacier:
Ort und Gletscher haben den gleichen Namen. Hier buchten wir für $160 den Alldaytrip. Das ist eine geführte Tour auf den Gletscher. Dies war meine erste Gletscherbesteigung dieser Art. Es war fantastisch. Wir hatten absolut perfektes Wetter. Keine Wolke ließ sich am Himmel blicken und in der Nacht war es sau kalt. Wir hatten eine dicke Eisschicht auf dem Auto. Durch die Kälte und die Sonne wirkt das Eis so blau wie man es sich immer vorstellt. Die Eindrücke waren wirklich einzigartig. Leider konnte man das alles nur mit Sonnenbrille genießen. Die $160 haben sich absolut gelohnt.
Ort und Gletscher haben den gleichen Namen. Hier buchten wir für $160 den Alldaytrip. Das ist eine geführte Tour auf den Gletscher. Dies war meine erste Gletscherbesteigung dieser Art. Es war fantastisch. Wir hatten absolut perfektes Wetter. Keine Wolke ließ sich am Himmel blicken und in der Nacht war es sau kalt. Wir hatten eine dicke Eisschicht auf dem Auto. Durch die Kälte und die Sonne wirkt das Eis so blau wie man es sich immer vorstellt. Die Eindrücke waren wirklich einzigartig. Leider konnte man das alles nur mit Sonnenbrille genießen. Die $160 haben sich absolut gelohnt.
Puranaki Pancake Rocks & Blowwholes
Wenn man mal an der Westküste ist darf man auf keinen Fall die Puranaki Pancake Rocks verpassen. Das sind Felsen die wie aufeinandergeschichtete Pfannkuchen aussehen. Wir waren dort am späten Nachmittag, deshalb stand die Sonne ein wenig ungünstig aber wir haben den Anblick ohne Zweifel trotzdem genossen. Dies ist eine der typischen Touristenattraktionen und man fühlt sich überhaupt nicht mehr wie im wilden Neuseeland. Das ist eher ein Ort an dem hunderte von Touristen von riesen Bussen ausgespuckt und wieder eingesaugt werden.
Menno und mir ist dieser Massentourismus bitter aufgestoßen, weil er so überhaupt nicht zum Lifestyle der Neuseeländer passt.Das war für uns nicht Neuseeland wie wir es sonst kennen. Unberührte Natur, Regenwälder, Wälder bis ans Meer, das ist das Neuseeland das man sich unbedingt ansehen sollte.
Wenn man mal an der Westküste ist darf man auf keinen Fall die Puranaki Pancake Rocks verpassen. Das sind Felsen die wie aufeinandergeschichtete Pfannkuchen aussehen. Wir waren dort am späten Nachmittag, deshalb stand die Sonne ein wenig ungünstig aber wir haben den Anblick ohne Zweifel trotzdem genossen. Dies ist eine der typischen Touristenattraktionen und man fühlt sich überhaupt nicht mehr wie im wilden Neuseeland. Das ist eher ein Ort an dem hunderte von Touristen von riesen Bussen ausgespuckt und wieder eingesaugt werden.
Menno und mir ist dieser Massentourismus bitter aufgestoßen, weil er so überhaupt nicht zum Lifestyle der Neuseeländer passt.Das war für uns nicht Neuseeland wie wir es sonst kennen. Unberührte Natur, Regenwälder, Wälder bis ans Meer, das ist das Neuseeland das man sich unbedingt ansehen sollte.
Zum Schlafen suchten wir uns immer möglichst einsame Stellen in der Nähe der Küste, eines Sees oder eines Flusses. Die Ufer dieser Gewässer beherbergen zwar Millionen von Sandflies die einen wortwörtlich auffressen wir konnten uns der Magie der Natur trotzdem nicht entziehen. Wir hatten Bilderbuch Sonnenaufgänge und perfekte Sonnenuntergänge. Allgemein hatten wir Regen, Sonne und Schnee. Manchmal alles am selben Tag.
Irgendwo an einem See, aber ich weiß nicht mehr wo
Auf diese Vögel, Kiwis soll man hier Acht geben!
Wohl der spektakulärste Sonnenuntergang unserer Reise in CharlestonEs war ein unbeschreiblich schöner Roadtrip. Einmalige Augenblicke. Man kann es nicht beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Aber als Tourist erlebt man Neuseeland nur am Rande und nicht wie die Menschen hier ticken. Aber ich bin ja zum Glück nur Teilzeit Tourist ;)
Mittwoch, 23. September 2009
Oamaru Pinguine
Von Moeraki fuhren wir noch weiter nördlich nach Oamaru, weil es dort Beobachtungsstationen für Pinguine gibt. Oamaru ist ein total verschlafenes Städtchen das seine besten Zeiten schon längst hinter sich hat. Es gibt noch ein paar Überreste aus der Zeit, als Oamaru auf Grund des Fleischexports boomte.
Menno und ich bei unserem Lunch in einer Beobachtungsstation.Trotz unseres ausgiebigen Lunchs konnten wir keine Pinguine sehen. Erst als uns ein Ranger auf drei Pinguine hoch in den Felsen aufmerksam machte und uns sein Fernglas lieh, konnten wir uns eine Vorstellung machen. Das war die erste Begegnung. Menno hatte von einer Bekannten den Tipp bekommen, dass man beim Leuchturm todsicher Pinguine beobachten könne. Nachdem wir dann unter vielen Umwegen und anderen Strapazen und Hindernissen dann endlich am Leuchtturm angekommen waren wurden wir recht schnell mit wunderbaren Annäherungen belohnt.
Der Leuchtturm von Oamaru
Der Leuchtturm von Oamaru
Der Leuchtturm von Oamaru
Das erste was wir sehen konnten waren extrem viele Seelöwen, die sich auf den Felsen ausruhten. Zur Zeit bauen die Pinguine ihre Nester und waren deshalb sehr weit an Land marschiert. Nachdem wir ein bisschen suchten konnten wir insgesamt bestimmt an die 15 Paare sehen. Teilweise waren wir nur durch einen Drahtzaun und einem halben Meter Abstand von den Pinguinen getrennt. Allerdings ist der Fäkaliengestank dann doch ziemlich penetrant.
Hier ein Yellow-eyed Pinguin Pärchen das sich wohl gegenseitig putzt. Haben sich gut im Unterholz der Büsche versteckt. Scheu sind die Tiere trotz unzähliger Warnschilder überhaupt nicht gewesen.
Auf dem grünen Schild kann man die geschätzte Entfernung von Oamaru zur Suhler Hütte ablesen. Es sind ca. 18 600 km. Ja weiter weg als Neuseeland geht nicht.Moeraki Boulders
Am Samstag machten Menno und ich einen Ausflug nach Moeraki wo sich die weltberühmten Kugelsteine befinden.
Das ganze ist eine an sich weniger spektakuläre Sache. Durch einen noch unbekannten Mechanismus bilden sich riesige Steinkugeln die dann langsam durch Erosion zu Tage kommen. Man stellt sich das ganze wie den Prozess des Wachstums einer Perle vor. Mehr kann ich dazu eigenltich nicht sagen. Alles halb so wild.



Das ganze ist eine an sich weniger spektakuläre Sache. Durch einen noch unbekannten Mechanismus bilden sich riesige Steinkugeln die dann langsam durch Erosion zu Tage kommen. Man stellt sich das ganze wie den Prozess des Wachstums einer Perle vor. Mehr kann ich dazu eigenltich nicht sagen. Alles halb so wild.



Ausflug am 04.09.2009 in und um Dunedin
Am Freitag den 04 September fuhren Menno und ich mit dem Ziel Pinguine zu beobachten los. Davor machten wir noch einen Stop nahe dem Flagstaff Point. Von dort hat man bei klarer Sicht einen wunderbaren Blick über Mosgiel und kann sogar die schneebedeckten Berge in der Ferne sehen. Links im Bild (Osten) kann man das Meer erahnen. Der Blick ist in Richtung Süden gerichtet.
Hier habe ich mal ein Bild das auch das Klischee Neuseelands beinhaltet geschossen. Schafe auf einer saftigen grünen Wiese mit der im Hintergrund tief stehenden Sonne .
Da man die Pinguine am besten Beobachten kann, wenn sie in der anbrechenden Dämmerung von der Jagd zurück kehren liefen wir gegen 17 Uhr an den Strand. Wir waren jedoch viel zu spät und auch am falschen Strand. Wir wurden allerdings dann von einem perfekten Sonnenuntergang verwöhnt. Die Bilder sollen nur einen kleinen Eindruck von des Sonnenuntergangs vermitteln. Auf den Bilder kann man die Lichter von Dunedin sehen. Ich habe die Bilder von einer der Hügelketten im nördlichen Teil Dunedins gemacht. Es war wirklich sehr beeindruckend.
Hier habe ich mal ein Bild das auch das Klischee Neuseelands beinhaltet geschossen. Schafe auf einer saftigen grünen Wiese mit der im Hintergrund tief stehenden Sonne .
Da man die Pinguine am besten Beobachten kann, wenn sie in der anbrechenden Dämmerung von der Jagd zurück kehren liefen wir gegen 17 Uhr an den Strand. Wir waren jedoch viel zu spät und auch am falschen Strand. Wir wurden allerdings dann von einem perfekten Sonnenuntergang verwöhnt. Die Bilder sollen nur einen kleinen Eindruck von des Sonnenuntergangs vermitteln. Auf den Bilder kann man die Lichter von Dunedin sehen. Ich habe die Bilder von einer der Hügelketten im nördlichen Teil Dunedins gemacht. Es war wirklich sehr beeindruckend.


Abonnieren
Posts (Atom)





























